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Samstag, 6. Juli 2013

Unbekannte Wahrheit

Eine weitestgehend unbekannte Wahrheit in Deutschland
wird durch eine kleine dpa-Meldung vom 06.07.2013 enthüllt:
Erst ab Montag arbeiten Deutsche für sich selbst

Berlin (dpa) - Erst von diesem Montag an arbeiten die Bundesbürger nach einer neuen Studie für dieses Jahr in die eigene Tasche. Nach Zahlen des Steuerzahlerbundes ging - rein rechnerisch - die bisherige Arbeitsleistung des Jahres 2013 komplett für Steuern und Sozialabgaben drauf. 
Demnach bleibt erst vom 8. Juli an von Lohn und Gehalt etwas übrig
Durchschnittlich muss jeder Bundesbürger nach den Berechnungen 51,6 Prozent seines Verdienstes abführen.
http://www.gmx.net/themen/nachrichten/newsticker/54ah9oe-steuerzahlerbund-montag-deutsche


Ups - "durchschnittlich" klingt gut, denn die nächsten Wahrheiten dürften bei etwas genauerem Hinschauen die folgenden sein:

1. Da gibt es ein paar Leute in Deutschland, die gehören irgendwie niemals dem "Durchschnitt" an - vor allem, wenn man sich deren "überdurchschnittliche" Erhöhungen ihrer Bezüge oder Preise anguckt...
und
2. sind in der Berechnung des Steuerzahlerbundes sicherlich noch nicht mal alle Abgaben und Belastungen aufgeführt, die man typischerweise NICHT als Steuern bezeichnet - aber im Prinzip irgendwie dasselbe sind...


Vergleichsweise haben die alten Kaiser und Könige "ihrem" Volk vermutlich deutlich mehr übriggelassen, aber da "wir" ja das Volk sind, kann es in einer glänzend organisierten Demokratie = Herrschaft des Volkes, nicht angeraten sein zu behaupten, das Ganze wäre eine üble Abzocke.

Weil "wir" schliesslich alles in die eigene Tasche zahlen...und das auch so "gewählt" haben...und es immer wieder tun.

Bliebe nur die Frage zu klären, mit welchem "Recht" die Tasche immer wieder so schön geplündert wird und von wem eigentlich ?

Mit solchen Fragestellungen befasst sich das normale Volk vermutlich genauso intensiv wie mit dem Lesen dieser Zeilen hier
= nämlich weitestgehend GAR NICHT.

Informieren - nachdenken - schlussfolgern - weitestgehend nicht opportun.
Gewissermassen un-demokratisch !

Damit dieses Bildungsprinzip weiterhin so schön funktioniert, kann man sich vergleichsweise die "meistgelesenen Artikel" des Tages auf dem online-Portal anschauen, von dem die o. g. Information stammt:

BVB holt Götze-Nachfolger

war knapp vor der Meldung

Das ist die neue Tennis-Queen
aber die Queen hatte dann das Finale leider versemmelt - gewissermassen Wimbledon-Fehlmeldung also


Hier noch eine Auswahl weiterer sehr wichtiger Nachrichten dieses Tages:

F1: Vettel fährt Fabelrunde

Geiss-Nobel-Villa für Millionen verkauft

BH? Nein, danke! Sharon Stone liebt es luftig

Die heißesten Bikini-Szenen der Filmgeschichte

Topmodel-Siegerin kontert Moppel-Kritik

Frank Elstner spricht Markus Lanz Mut zu

Eva Longoria liebt einen Geschäftsmann

Kondome für Prinz Willian und Kate

und dann noch die vielleicht wichtigste Meldung des Tages, die ich um ein Haar gleich begeistert auf meine Facebook-Seite gepostet oder sie getwittert hätte - wenn mir nicht gerade die Hutschnur geplatzt wäre

Jenny Elvers-Elbertzhagen feierte Party-Comeback

...

 

Dienstag, 2. Juli 2013

Ein Kinderspiel...

Schiedsrichter-Pfiff löst Prügelei bei Kinder-Fußballspiel aus

01.07.2013, 12:18 Uhr | dpa
Ein Schwerverletzter, eine Schlägerei und ein Polizeieinsatz sind die Folgen einer umstrittenen Entscheidung des Schiedsrichters bei einem Turnier mit F-Jugendmannschaften.

...am Ende hätten 15 Personen mit Fäusten und Flaschen aufeinander eingeschlagen.



Ein wenig mehr über "die Wahrheit hinter dieser Meldung" wird in den Lokalnachrichten des "Teckbote" bekanntgegeben. dpa ist wohl nicht immer an Details interessiert.   




Gewalt, Brutalität und sowas mit "Migrationshintergrund" ???

Das passt nun leider so gar nicht zum politisch korrekten "respect" und zur grossangelegten "Völkerverständigung", die als Werbemotto des grossen Fussballverbandes in diesem Land und anderer Länder breit herüberkommen sollen.

Selbstverständlich muss es sich um einen (bedauerlichen) Einzelfall handeln.

Zu diesem Ergebnis kämen sicherlich jeder Präsident oder auch jeder Regierungssprecher - sie wollen ihren Job schliesslich erstmal behalten.

Also besser immer bei positiv besetzten Begriffen bleiben
Gebetsmühle - Gebetsteppich - Migration - Integration - Inklusion

Nun war an anderer Stelle zu lesen, dass in besagter Region im Süden der Republik kürzlich eine ganze Fussball-Liga für ein Wochenende ausgesetzt worden sein soll.
Mit dem Hintergrund ein Zeichen gegen die ausufernde Gewalt auf und um den Rasen herum zu setzen.

Häh ???

Oder doch besser "ups" an dieser Stelle.

Denn in meiner Heimatregion gab´s schon mal Schlimmeres rund um das lustige Spielchen mit dem Ball. Da flüchtete ein Schiri vor einem Mob in den Umkleideraum und es soll mit Äxten und Messern versucht worden sein, an den noch ranzukommen.
Von ca. 200 "Zuschauern" war die Rede, die ihre Konfliktbewältigung mit eher "kampf"-unsportlichen Mitteln ausgetragen haben. 
Der Heimatverein soll dann längere Zeit auf seinem eigenen Platz gesperrt gewesen sein. 

Nur mal so angemerkt - auch das war nicht so ganz eindeutig "deutsch", aber wer deutlich mehr berichtet oder hinterfragt, der hat natürlich unbedingt was gegen alle Ausländer, ist "rechts" einzuordnen und Sauerkraut und Gartenzwerge, das mag so einer sowieso am liebsten.   

Im übrigen ist speziell "deutscher Fussball" sehr seltsam und andere höherbezahlte Sportarten sind es tatsächlich auch. Beziehungsweise das damit verbundene Publikum ist es.

Da wird für einen importierten farbigen Weltklassespieler so manche Million bewegt; die meisten gehören eh zu fast reinen "Werksmannschaften", sind also Angestellte einer Sport-Firma. Rund um das Betriebsgelände sorgt die Polizei für Ordnung, bezahlt vom gemeinen Steuerbürger, also nicht unbedingt über die Eintritts-Werbe-Fernsehgelder

Etliche Kunden scheinen dann in einer West- oder Ostkurve damit aufzufallen, dass sie ihr Firmenkapital gerne mit Sätzen begrüssen wie "Husch, Husch, Neger in den Busch".

Tatsächlich kannte ich mal einen "Schalke-Fan" in dieser Art sehr gut persönlich.
Angeblich fuhr der vor allem jedes Wochenende ins Stadion, um sich (wie er sagte) - die Pöbeleien anzusehen.
Dass er dabei selbst sportlich oder besser "unsportlich" aktiv wurde, blieb immer nur eine Vermutung.

Nun - der "Bundeswahrsager" höchstselbst hat seit ca. 2 Jahren für "Sport" ein eigenes Motto und Logo - aber verstehen tun das trotzdem nicht alle Fans. 







Vom Prügeln, Treten und Draufhauen verstehen die "echten" Kampfsportler grundsätzlich eigentlich mehr als der gemeine Rasenplatz-Papi und seine Brüder mit ethnischen Wurzeln aus Richtung Süd-Süd-Ost.

Ausgelebt wird das Gewaltpotential aber vermutlich-wahrscheinlich bei den "Kampfkünstlern" deutlich weniger - und wenn, dann ziemlich reglementiert.

O.K. - es gibt "Verbände" und Veranstaltungen, da läuft das mit dem Kampfsport nicht immer ganz so optimal gewaltfrei. Auch hier könnte man hinsehen, mit welchem Personen- oder Kulturkreis das zumeist verbunden ist.

Dem Herrn sei Dank - alles nur "Einzelfälle".

Aber mit denen sollten die, die sich unter dem hier gezeigten Logo verabredet haben, absolut nichts zu schaffen haben. 
...

Glückauf, der Steuermann kommt...

Glückauf, der Steuermann kommt...

Wie man dieses Land "steuert", wird sehr schön von 2 Pressemeldungen vom selben Tag beleuchtet, die "eigentlich" gar nichts miteinander zu tun haben.

Sich insgesamt aber "irgendwie" um dasselbe Thema drehen: Milliarden !
Allerdings im Verhältnis 1:6

Denn ungefähr in diesem Verhältnis wird die "Wahrheit" mal wieder schön verdreht oder als so eine Art Randnotiz am Bürger vorbeigejubelt.

MELDUNG 1
02.07.2013, 09:25 Uhr | AFP, t-online.de
Durch zehntausende Strafverfahren gegen Steuersünder hat sich Deutschland so im Jahr 2011 mehr als einer Milliarde Euro zurückgeholt.


MELDUNG 2
02.07.2013, 09:19 Uhr | t-online.de, AFP
Die Westdeutsche Landesbank (WestLB) hat offenbar mehr als sechs Milliarden Dollar in Übersee-Steueroase verspekuliert.

Vor einigen Wochen war bekannt geworden, dass die WestLB teilweise seit 1975 Briefkastenfirmen in Übersee unterhielt. Die Niederlassungen auf den Caymans, auf den Bermudas, Jersey oder den niederländischen Antillen existieren noch immer.



Rein theoretisch wäre es ja denkbar, mit nur einem einzigen "Strafverfahren", statt zehntausender davon sagenhafte sechs Milliarden anstatt nur einer zurückzuholen.

Der Unterschied dürfte sein - die relativ kleinen "Steuersünder" sind viel einfacher zu jagen, zu kriminalisieren und an die Wand zu nageln - als die (wenigen) "Steuermänner" im Amte.

Denn die wissen offenbar, wie man das "Steuerrad" bewegen muss, um im richtigen Fahrwasser zu bleiben. Trotz aller Fehl-Spekulationen.

Da dürften vermutlich sogar Briefkastenfirmen nicht besonders schaden.
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